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DAS WERK VON BARCELÓ DER LETZTEN ZWANZIG JAHRE KOMMT NACH HANNOVER


Am kommenden 23. September wird innerhalb des Programms Spanische Kunst für das Ausland die Schau Barceló eröffnet, die Werke des Künstlers zwischen 1984 und 2002 versammelt. Die Ausstellung ist im Kunstverein Kestnergesellschaft in Hannover bis 7. November zu sehen.

Das Ministerium für Äußere Angelegenheiten und Kooperation wird durch seine Generaldirektion für Kulturelle und Wissenschaftliche Beziehungen in Zusammenarbeit mit der SEACEX eine Ausstellung des mallorquinischen Malers Miquel Barceló im Kunstverein Kestnergesellschaft in Hannover (Deutschland) eröffnen.

Christian Domínguez, Kurator der Ausstellung, versammelt 32 Werke von Barceló aus den Jahren zwischen 1984 und 2002. Unter den ausgewählten Werken werden 28 Gemälde gezeigt, die hauptsächlich mit Mischtechnik auf Leinwand oder Papier hergestellt wurden, sowie 4 Skulpturen aus Bronze.

Miguel Barceló (Felanitx, Mallorca, 1957) studierte an der Schule für Dekorative Künste in Palma de Mallorca und an der Schule für Schöne Künste in Barcelona, um sich später der mallorquinischen Gruppe für Konzeptkunst Werkstatt Lunatic anzuschließen. Bereits seit dieser ersten Zeit spiegelt sein Werk ein bemerkenswertes Interesse an Motiven aus der erdhaften und maritimen Natur, die er mittels einer dichten und schweren, im allgemeinen dunklen Palette darstellt und die einen großen Einfluß auf seine jüngeren Zeitgenossen ausgeübt hat.

Eins seiner Hauptmerkmale ist die Behandlung des malerischen Materials, das er unaufhörlich auf seine Gemälde aufträgt, um Relief-Effekte zu erzielen. Auf diese Weise verliert die herkömmliche Darstellung des Objekts ihre Wichtigkeit zu Gunsten des eigentlichen bildnerischen Prozesses, mit dem er besagte Darstellung zu überwinden versucht, um zu ihrer Essenz, zu ihrem Seinsgrund zu gelangen.

Internationale Anerkennung wurde Barceló nach seiner Teilnahme an der Biennale von Sao Paulo 1981 und bei der Documenta in Kassel 1982 zuteil. Während dieser Dekade ließ sich Barceló von dem Ambiente der Freiheit leiten, das sich in Europa und Amerika der Zeit entwickelte, in dem er in seine Arbeiten sowohl die Gegenstände als auch die sensitiven Aspekte der Umgebung (wie Geruch oder Laut) aufnahm.

Seine Reisen und Aufenthalte in Europa, den Vereinigten Staaten und West-Afrika (Mali) haben seine künsterlische Laufbahn im Laufe der letzten Jahre gekennzeichnet. Dieser Einfluß ist unter anderem in zwei Werken der Ausstellung sichtbar, L'âne chargé de bois (1994) oder Marché de Sangha (2000).

Während ihn seine Erfahrung in Afrika lehrte, natürliche Pigmente in einigen seiner Werke zu verwenden, brachten ihm seine Reisen durch die amerikanischen Dschungel eine Vision von Natur in beständigem Wandel. Doch bei all dem führte er eine minutiöse Studie der ihn umgebenden Natur durch, die er in verschiedenen Studienheften notierte. Diese Prüfung der Naturmotive führte ihn zur Entwicklung von Arbeiten wie Lapin et Tête de Cochon (1992) und verschiedene Betrachtungen der Märkte von Mali, die auf der Schau zu sehen sind.

Doch nicht alle Bezüge von Miquel Barceló sind physischer Natur; in seinem jüngsten Werk "tritt er für eine Sprache ein, die das nie zuvor Gesehene in den großen und ewigen Behältnissen unseres Gedächtnisses hervorbringt: die Erde mit Pflanzen, der Horizont des Meeres, der Himmel, die Strände, die Welle, die Höhle", wie Kurator Christian Domínguez an klaren Beispielen wie Leichter Seegang oder Die Höhle, beide von 2002, bemerkt.

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